Liebe Leserschaft!
Oh man, wie konnte das denn jetzt pasieren!? Fast 6 Wochen lang kein neuer Blogeintrag... ?
Großes 'Tschuldigung dafür!
Es ist aber auch wirklich nicht viel passiert. Nein, es kam noch kein Bagger angerollt. Ein paar weitere bauvorbereitende Maßnahmen sind erfolgt (u.a. Baustrom sowie Baustellenzufahrt organisiert) und einen Schriebs von HvH haben wir erhalten. Unser Bauvorhaben wurde nun offiziell freigegeben und die Fertigstellung ist am 01.12.2015 geplant. Ja, ihr lest richtig: Wir haben keine Ahnung, wann es losgeht, aber das Fertigstellungsdatum ist bereits bekannt! :-D Bei HvH hieß es im Übrigen mehrmals, dass der Bau eines Hauses etwa 5 Monate dauert. Wenn man also zurück rechnet, kämen wir bei Anfang Juli als Startdatum an. Da es gleichzeitig hieß, dass wir zwei Wochen vor Beginn der Bauarbeiten von unserer Bauleiterin informiert werden, müsste noch im Juni das endgültige Startdatum bekannt werden.
Wir hoffen wirklich, dass es sehr bald los geht und ihr nicht immer so ewig auf neue Blogeinträge warten müsst! Und hoffentlich gibt's dann auch bald wieder Fotos.
Viele Grüße!
Bau eines familientauglichen Bungalows im Brandenburger Havelland mit "Heinz von Heiden"
15. Juni 2015
7. Mai 2015
Unser Bau wurde genehmigt - Es wird ernst!
Liebe Leserschaft!
Irgendwie ist die letzten drei Wochen nichts passiert... *schnarch* ... nicht einmal so wirklich in Sachen Bauvorbereitung. Nur ein paar Formalitäten - hier mal 'ne Mail, da mal ein paar Telefonate. Ansonsten genießen wir gerade den Wonnemonat Mai und bereiten den 1. Geburtstag des kleinen Baukindes vor.
Letzte Woche erreichte uns dann jedoch unerwartet ein besonders wichtiger Anruf vom Bauordnungsamt Nauen: Der Bauantrag wäre fast durch, man bräuchte nur noch eine Info bezüglich der geplanten Nutzung der Gartenlaube. Die darf nämlich nicht als Wohnraum genutzt werden, wenn das Haus fertig ist. Kein Problem, das Häuschen ist ohnehin nicht gedämmt und damit maximal im Sommer als Schlafstätte tauglich. Ansonsten ist sie Abstellraum. Noch am selben Tag, als unsere "Stellungnahme bezüglich der Gartenhausnutzung" beim Bauordnungsamt eintrudelte, wurde... *Trommelwirbel*
... unser Bauantrag genehmigt! Tadaaa!
(Was für eine Überraschung angesichts der Überschrift, nicht wahr? ;-))
Ihr habt's gestern Abend krachen hören? Ha, kein Wunder! War der Stein, der von unseren Herzen gepoltert ist. Ein paar Sorgen macht man sich ja schon, ob alles reibungslos verläuft. ;-)
Tja, nun warten wir auf den Brief vom Bauordnungsamt, den wir an HvH schicken können. Sollte er diese Woche noch ankommen, hätte die Bearbeitung unseres Bauantrags demnach nur rund 6 statt der veranschlagten 12 Wochen gedauert. Wow, manche Mühlen mahlen echt schnell! Und das, ohne dass wir Druck machen mussten. Leute, wir sind echt baff. Man liest ja teilweise die reinsten Horrorgeschichten im Internet, wenn's um das Thema Hausbau geht. Und bei uns läuft alles so glatt, dass es fast schon gruselig ist. :-D Wir hoffen mal, dass der eigentliche Hausbau ebenfalls so toll läuft!
Übrigens: Sobald HvH die Baugenehmigung erhält, dauert es noch einmal 6 Wochen, bis die Bagger anrollen. Geht ja nicht von heut' auf morgen, man muss doch ein bisschen organisieren. Daumen sind gedrückt, dass es vielleicht schon - man wagt es kaum zu denken! - im Juni losgeht!? :-)
Viele Grüße!
Irgendwie ist die letzten drei Wochen nichts passiert... *schnarch* ... nicht einmal so wirklich in Sachen Bauvorbereitung. Nur ein paar Formalitäten - hier mal 'ne Mail, da mal ein paar Telefonate. Ansonsten genießen wir gerade den Wonnemonat Mai und bereiten den 1. Geburtstag des kleinen Baukindes vor.
Letzte Woche erreichte uns dann jedoch unerwartet ein besonders wichtiger Anruf vom Bauordnungsamt Nauen: Der Bauantrag wäre fast durch, man bräuchte nur noch eine Info bezüglich der geplanten Nutzung der Gartenlaube. Die darf nämlich nicht als Wohnraum genutzt werden, wenn das Haus fertig ist. Kein Problem, das Häuschen ist ohnehin nicht gedämmt und damit maximal im Sommer als Schlafstätte tauglich. Ansonsten ist sie Abstellraum. Noch am selben Tag, als unsere "Stellungnahme bezüglich der Gartenhausnutzung" beim Bauordnungsamt eintrudelte, wurde... *Trommelwirbel*
... unser Bauantrag genehmigt! Tadaaa!
(Was für eine Überraschung angesichts der Überschrift, nicht wahr? ;-))
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| Ausschnitt aus dem Onlineportal des havelländischen Landkreises |
Ihr habt's gestern Abend krachen hören? Ha, kein Wunder! War der Stein, der von unseren Herzen gepoltert ist. Ein paar Sorgen macht man sich ja schon, ob alles reibungslos verläuft. ;-)
Tja, nun warten wir auf den Brief vom Bauordnungsamt, den wir an HvH schicken können. Sollte er diese Woche noch ankommen, hätte die Bearbeitung unseres Bauantrags demnach nur rund 6 statt der veranschlagten 12 Wochen gedauert. Wow, manche Mühlen mahlen echt schnell! Und das, ohne dass wir Druck machen mussten. Leute, wir sind echt baff. Man liest ja teilweise die reinsten Horrorgeschichten im Internet, wenn's um das Thema Hausbau geht. Und bei uns läuft alles so glatt, dass es fast schon gruselig ist. :-D Wir hoffen mal, dass der eigentliche Hausbau ebenfalls so toll läuft!
Übrigens: Sobald HvH die Baugenehmigung erhält, dauert es noch einmal 6 Wochen, bis die Bagger anrollen. Geht ja nicht von heut' auf morgen, man muss doch ein bisschen organisieren. Daumen sind gedrückt, dass es vielleicht schon - man wagt es kaum zu denken! - im Juni losgeht!? :-)
Viele Grüße!
17. April 2015
Fliesen - mehr als nur ein Bodenbelag...
... oder?
Liebe Leserschaft!
Zu erst einmal wünschen wir frohe Ostern gehabt zu haben. ;-) Wir haben es vor Ostern leider nicht mehr geschafft zu posten. Danach auch nicht, weil wir im verlängerten Osterurlaub waren. Dafür nun jetzt: Wir haben uns Fliesen ausgesucht. Bei Keramundo - Welt der Fliesen. Unser Haus bekommt nämlich an einigen Stellen eben solche als Wand- bzw. Bodenbelag (WC und Bad => Wände und Boden; HAR, Küche und Diele => Boden). Kosten bis zu 25€ pro Quadratmeter sind bei HvH inklusive, alles darüber muss man zusätzlich bezahlen. Andersherum werden niedrigere Preise zu unseren Gunsten verrechnet. So fuhren wir also eines schönen Tages im März zu Keramundo und schauten uns Fliesen an. Und bei einem zweiten Termin haben wir alles notieren lassen. Am Personal gibt's nichts auszusetzen, da waren alle sehr freundlich zu uns. Wir sagten gleich am Anfang, dass wir von HvH kämen. Ob das Auswirkungen auf das Verhalten des Personal uns gegenüber hat, können wir nicht sagen. Zumindest standen wir inmitten dieser gigantischen Fliesenwelt und waren etwas überfordert. Aber es half nichts, die Auswahl von passenden Fliesen ist nunmal eine äußerstdekadente relevante Aufgabe, der wir uns stellen mussten.
Nun muss man dazu sagen, dass Bauherr und Bauherrin sehr pragmatische Baumenschen sind und keine nennenswerten innenarchitektonischen Anwandlungen haben. Also haben wir uns zuerst einmal alle Fliesen zeigen lassen, die durch die 25€/m² abgedeckt sind. Wir haben uns dann auch ziemlich schnell auf Fliesen geeinigt. Und ebenso schnell etwas komisch gefühlt. Als ob wir die wunderbare Welt der Fliesen nicht genug wertschätzen würden. Andere Kunden liefen hochkonzentriert mit seitenweise Notizen und Skizzen zwischen den Regalen umher und man wurde das Gefühl nicht los, dass manche Menschen den Wohlfühlfaktor ihres Badezimmers vom gewählten Mosaik abhängig machen.
Versteht uns nicht falsch: Natürlich ist ein schönes Zuhause sehr förderlich für den Wohlfühlfaktor. Aber die Werbung (oder eben auch ganze Branchen) möchten einem dann manchmal doch zu gerne suggerieren, dass materielle Dinge ausschlaggebend für die persönliche Zufriedenheit sind. Wer ein Haus bauen möchte, bekommt dies mit geballter Kraft zu spüren. Nur ein optimales, ein perfektes Haus scheint uns glücklich zu machen. Als ob irgendjemand in Tränen ausbricht, wenn er abends nach Hause kommt und der Klinker nicht hundertprozentig die Traumfarbe besitzt!? Ist es nicht vielmehr das Leben, das ein Haus füllt, welches Zufriedenheit und einen hohen Wohlfühlfaktor birgt?
Genug palavert. Wir zumindest haben unsere Fliesen ausgesucht und sind sehr zufrieden. In der Küche werden rustikale terracottafarbene Fliesen verlegt (so ungefähr wie hier). Für Diele und HAR haben wir uns anthrazitfarbene Fliesen ausgesucht. Das Gäste-WC bekommt beigefarbene Fliesen und das Bad eine Mischung aus beige- und anthrazitfarbenen Fliesen. Hut ab, wer bis jetzt noch mitliest! Der Duschboden wird übrigens aus Naturstein bestehen. Das war wirklich Liebe auf den ersten Blick zwischen Bauherren und Boden!
Der "Klotz" ist ein Natursteinwaschbecken (oder irgendwie so) für mehrere Hundert Euro und stand nur zufällig da rum. Auf's Foto kam er nur, weil wir ihn nicht weggeräumt haben. ;-)
Last but not least: Was haben nun eigentlich die Leibniz-Butterkekse mit unseren Fliesen zu tun? Nicht viel! Wobei Butterkeksfliesen in der Küche bestimmt interessant aussähen. Nein, im Ernst: Ein Bahlsen-Fabrikverkauf liegt nur knapp 650m entfernt von Keramundo. Als Naschkatzen mussten wir selbstverständlich nach unserem ersten Termin einen Abstecher dorthin machen und uns ein bisschen mit Naschwerk eindecken. ;-)
Viele Grüße und bis sehr bald!
Liebe Leserschaft!
Zu erst einmal wünschen wir frohe Ostern gehabt zu haben. ;-) Wir haben es vor Ostern leider nicht mehr geschafft zu posten. Danach auch nicht, weil wir im verlängerten Osterurlaub waren. Dafür nun jetzt: Wir haben uns Fliesen ausgesucht. Bei Keramundo - Welt der Fliesen. Unser Haus bekommt nämlich an einigen Stellen eben solche als Wand- bzw. Bodenbelag (WC und Bad => Wände und Boden; HAR, Küche und Diele => Boden). Kosten bis zu 25€ pro Quadratmeter sind bei HvH inklusive, alles darüber muss man zusätzlich bezahlen. Andersherum werden niedrigere Preise zu unseren Gunsten verrechnet. So fuhren wir also eines schönen Tages im März zu Keramundo und schauten uns Fliesen an. Und bei einem zweiten Termin haben wir alles notieren lassen. Am Personal gibt's nichts auszusetzen, da waren alle sehr freundlich zu uns. Wir sagten gleich am Anfang, dass wir von HvH kämen. Ob das Auswirkungen auf das Verhalten des Personal uns gegenüber hat, können wir nicht sagen. Zumindest standen wir inmitten dieser gigantischen Fliesenwelt und waren etwas überfordert. Aber es half nichts, die Auswahl von passenden Fliesen ist nunmal eine äußerst
Nun muss man dazu sagen, dass Bauherr und Bauherrin sehr pragmatische Baumenschen sind und keine nennenswerten innenarchitektonischen Anwandlungen haben. Also haben wir uns zuerst einmal alle Fliesen zeigen lassen, die durch die 25€/m² abgedeckt sind. Wir haben uns dann auch ziemlich schnell auf Fliesen geeinigt. Und ebenso schnell etwas komisch gefühlt. Als ob wir die wunderbare Welt der Fliesen nicht genug wertschätzen würden. Andere Kunden liefen hochkonzentriert mit seitenweise Notizen und Skizzen zwischen den Regalen umher und man wurde das Gefühl nicht los, dass manche Menschen den Wohlfühlfaktor ihres Badezimmers vom gewählten Mosaik abhängig machen.
Versteht uns nicht falsch: Natürlich ist ein schönes Zuhause sehr förderlich für den Wohlfühlfaktor. Aber die Werbung (oder eben auch ganze Branchen) möchten einem dann manchmal doch zu gerne suggerieren, dass materielle Dinge ausschlaggebend für die persönliche Zufriedenheit sind. Wer ein Haus bauen möchte, bekommt dies mit geballter Kraft zu spüren. Nur ein optimales, ein perfektes Haus scheint uns glücklich zu machen. Als ob irgendjemand in Tränen ausbricht, wenn er abends nach Hause kommt und der Klinker nicht hundertprozentig die Traumfarbe besitzt!? Ist es nicht vielmehr das Leben, das ein Haus füllt, welches Zufriedenheit und einen hohen Wohlfühlfaktor birgt?
Genug palavert. Wir zumindest haben unsere Fliesen ausgesucht und sind sehr zufrieden. In der Küche werden rustikale terracottafarbene Fliesen verlegt (so ungefähr wie hier). Für Diele und HAR haben wir uns anthrazitfarbene Fliesen ausgesucht. Das Gäste-WC bekommt beigefarbene Fliesen und das Bad eine Mischung aus beige- und anthrazitfarbenen Fliesen. Hut ab, wer bis jetzt noch mitliest! Der Duschboden wird übrigens aus Naturstein bestehen. Das war wirklich Liebe auf den ersten Blick zwischen Bauherren und Boden!
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| So wird unser Duschboden. Ohne Klotz allerdings. |
Last but not least: Was haben nun eigentlich die Leibniz-Butterkekse mit unseren Fliesen zu tun? Nicht viel! Wobei Butterkeksfliesen in der Küche bestimmt interessant aussähen. Nein, im Ernst: Ein Bahlsen-Fabrikverkauf liegt nur knapp 650m entfernt von Keramundo. Als Naschkatzen mussten wir selbstverständlich nach unserem ersten Termin einen Abstecher dorthin machen und uns ein bisschen mit Naschwerk eindecken. ;-)
Viele Grüße und bis sehr bald!
20. März 2015
Unser Bauantrag ist da!
Und: Die Grundstücksbereinigung geht weiter.
Leute, wir sind ziemlich glücklich!
Nach vier statt sechs veranschlagten Wochen ist nun unser Bauantrag bei uns eingetrudelt. Genau genommen wäre er das sogar schon nach drei Wochen, wenn ein großes, gelb-schwarzes Logistikunternehmen nicht Mist gebaut hätte und unser Bauantrag eine Woche lang 2km von uns entfernt in einem Logistikzentrum vereinsamt wäre. Nächste Woche machen wir dann mal einen kleinen "Familienausflug" zum Bauordnungsamt Nauen und geben höchstpersönlich unseren Papierkram ab. Morgen gehen noch ein "paar" Unterlagen an den Prüfstatiker und dann heißt es abermals: warten, warten, warten. Und hoffen, dass sich die Damen und Herren nicht die drei Monate Bearbeitungszeit gönnen, die ihnen rechtlich zustehen.* Wobei wir uns nichts vormachen und realistisch sind, dass vor Ostern höchtwahrscheinlich nichts mehr passiert!
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| Bauantrag + Bauphysikalische Berechnung = Papierstapel |
* Die Bearbeitungsfrist variiert und ist vom Bauort abhängig. Wir haben keinen B-Plan und umso gründlicher muss der Bauantrag scheinbar überprüft werden.
So, nachdem ihr gestern einen meilenlangen Text vorgesetzt bekommen habt, gibt es nun zur Entschädigung und geistigen Zerstreuung Fotos unserer weiteren Grundstücksbereinigung.
Habt einen tollen Frühlingsanfang und ein schönes Wochenende!
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| Direkt aus Schönwalde in euer Zuhause. :-) |
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| Ein angeheuerter Baggerfahrer möchte die Kirschwurzel ausgraben... |
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| ... und stellt sich ein bisschen dämlich an. |
Ja, das ist in der Tat so gewesen, auch wenn es auf dem Bild nicht sichtbar ist. Er hat zudem unnötigerweise mehrfach einen Umweg über unser Erdbeerbeet genommen, was ziemlich ärgerlich ist. Einige Pflanzen haben zum Glück überlebt und werden hoffentlich viele Ableger bilden, um unseren Bestand wieder zu vergrößeren.
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| Verwüstetes Erdbeerbeet. |
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| Kirschstamm mit Durchmesser von fast einem Meter. |
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| Jede Menge (künftiges) Brennholz! |
Und da ist der Stamm noch gar nicht mit bei. Einige Holzstücke sehen übrigens so dermaßen toll aus, dass man damit auch prima Sitzgelegenheiten bauen könnte! Oder Scheiben als Frühstücksbrettchen nutzen könnte. Oder vielleicht doch noch mehr für die Meerschweinchen bauen... ? Vergammeln muss hier zumindest nix und wenn doch, dann nur gewollt im Sinne eines naturnahen Gartens.
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| Unser künftiger Bauplatz. |
Und ja, ihr habt richtig gesehen! ...
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| ... die ersten Baumaschinen sind angerollt und im Einsatz. |
Ihr seht also: Es geht gut voran und langsam wird's wirklich ernst.
Das war's für heute, bis zum nächsten Mal dann!
19. März 2015
Bemusterungs- & Planungsgespräch
Hallo liebe Mitleser,
vorweg: Wir haben die Kommentarfunktion angepasst, sodass nun jeder kommentieren kann. Man muss sich also nicht mehr bei Google etc. anmelden. ;-)
Im letzten Beitrag hatten wir ganz am Ende kurz das Planungsgespräch und die Bemusterung angesprochen. Beides fand bei uns Ende Februar statt. Ein bisschen Anspannung herrschte ja schon, v.a. wenn man in Bautagebüchern von einer durchschnittlichen Dauer von 6 bis 8 Stunden liest. Teilweise sogar bis zu 12 Stunden... und das mit zwei Kindern!? Da wird einem schon Bange. Doch wie es der Zufall so will, liegt unser "Kompetenzcentrum" kaum 9km von unserer Haustür entfernt, sodass wir schon vorher mal vorbei schauen und uns einen Eindruck verschaffen konnten. Die Räume waren erstaunlich klein, so gefühlte 100m². Gerechnet hatten wir mit Räumlichkeiten von der Größe eines Supermarktes. ;-) Aber egal, alles Nötige war da.
Am 20. und 23.02.2015 war es dann endlich soweit, wir hatten unsere beiden Termine. Unsere beiden? Ja, denn aufgrund der Nähe zum Kompetenzcentrum in Hennigsdorf haben wir zwei Termine bekommen, was unserer Meinung nach auch sehr viel angenehmer war. Denn nach dem Planungsgespräch mit dem Architekten glüht einem schon ganz schön der Kopf. Und da unser Baubaby ja auch mit dabei war, wären beide Gespräche an einem Tag einfach schlichtweg zu lang gewesen. So war es eh schon anstrengend genug, da ausgerechnet an den beiden Tagen Baubabys Rhythmus überhaupt nicht hinhaute und es der Meinung war ohne Vormittagsschläfchen die Sache durchzuziehen.
So, und nun viel Spaß beim Lesen - es folgt einiges an Text!
Kurzfassung: Alles rund um Grundstück, Grundriss und Hausäußeres wurde besprochen und geplant.
Langfassung: Wie läuft so ein Planungsgespräch eigentlich ab? Bei HvH ist es so, dass man ungefähr zwei Wochen vor dem Gespräch seinen Wunschgrundriss per Post nach Hause geschickt bekommt. Diesen soll man dann genau prüfen und wenn gravierende Unterschiede festgestellt werden oder einem der Grundriss überhaupt nicht mehr gefällt, muss man sich vor dem Planungsgespräch bei HvH melden und er wird angepasst. Man sollte sich den gezeichneten Grundriss in der Tat sehr genau anschauen. Bei uns war maßtechnisch zwar eigentlich alles so wie wir es vorher auch HvH mitgeteilt haben, aber einiges hat der Zeichner doch nach seinen Vorstellungen geändert. Und diese Änderungen hätten uns ganz schön in die Bredouille gebracht, denn wir haben unseren Grundriss teilweise nach unserer Einrichtung und Logik geplant. Der Zeichner des Grundrisses hat beispielsweise auf einmal eine Tür mittig gesetzt - genau dort, wo später ein Schrank stehen sollte. Genauso sollte man idealerweise schon vorher in etwa wissen, wo denn vielleicht später mal ein Bett stehen soll. Denn wenn sich die Lüftungsauslässe der Lüftungsanlage genau über dem Bett befinden, ist das auch nicht so toll. Auch wenn die Anlagen sehr geräuscharm sein sollen, aber ausprobieren wollen wir es nicht. Erst recht nicht bei einem Hochbett, wie wir es bei den Kindern geplant haben. Na gut, nun muss man ja nicht jedes kleine Detail schon vorher wissen und planen. Eine gewisse Flexibilität sollte man sich bewahren. Aber man plant so ein Haus ja hoffentlich nur einmal und dann will man sich später ungern ärgern, weil man vermeidbar falsch geplant hat.
Wir mussten dann beim Architekten noch weitere Dinge wie z.B. die spätere Lage und Höhe des Hauses, die Abwasserleitungen und Zuleitungen zum Haus festlegen. Dann wurde noch einmal der komplette Grundriss durchgesprochen, z.B. Lage, Höhe und Breite jedes einzelnen Fensters, ob mit oder ohne Rollladen und wenn ja, ob mit Gurt oder Automatik. Auch die Lage und Breite der Türen, Lüftungsauslässe, Schornsteinreinigungsklappen, Einschubtreppe (ist auch ganz wichtig, denn wenn man später eine richtige Treppe einbauen möchte und auf einmal ein Dachbalken im Weg ist, wäre das sehr, sehr schlecht) und die Position der Wärmepumpe mussten festgelegt werden. Das Außengerät der Luft-Wasser-Wärmepumpe muss übrigens mindestens 10 Meter von Nachbarhäusern entfernt stehen.
Nachdem der Grundriss soweit besprochen war, ging es um die Außenansicht des Hauses. Wir mussten uns die Dachziegel aussuchen, den Klinker, die Fensterfarbe, die Haustür, Rollladenfarbe sowie die Farbe des Dachüberstandes. Natürlich könnt Ihr euch denken, dass nicht alles, was man sich aussuchen kann, auch denselben Preis hat. HvH hat das so gemacht, dass alles, was im Standardpreis mit drinnen ist, einen grünen Punkt hat und alles, was Extrakosten verursacht, einen roten Punkt. Wenn man etwas mit einem roten Punkt auswählt, werden einem sofort die Zusatzkosten gezeigt und später in Rechnung gestellt. Sollte man sogar etwas aus dem Vertrag rausnehmen lassen oder etwas zu den eigenen Gunsten geändert werden, erfolgt natürlich sofort eine Gutschrift. Zwischendurch gab es kleine Pausen, Mittagsschlaf im Kinderwagen in den Büroräumen für das Baubaby und belegte Brötchen für uns.
Zum Schluss durften wir uns noch entscheiden, ob denn unsere Rollläden aus Kunststoff oder Aluminium sein sollen (wir haben Alu gewählt) und uns wurde noch mitgeteilt, was denn unsere Fenster in WK2-Qualität kosten würden. Das war ein Punkt, wo wir mit unserem Architekten einen kleinen Disput hatten. Man merkte, wie die Stimmung von einer Minute zur nächsten leicht kippte. Der Architekt war der Meinung, dass WK2-Fenster unnötig seien und er in seinen ganzen Planungsgesprächen vielleicht 2-3 Bauherren hatte, die WK2-Fenster haben wollten. Aber solche Fenster wollten wir mindestens haben, denn wenn bei uns später jemand probieren sollte einzubrechen, dann wollen wir es demjenigen wenigsten so schwer wie möglich machen. Und nachdem wir unseren Telefonjoker benutzt haben (Danke nochmal an den Bauherrenpapa, der uns sehr ans Herz gelegt hat darauf zu bestehen!), stand die Sache dann auch fest. Immerhin hat uns aber der Architekt noch darüber aufgeklärt, dass die Fenster später nur WK2-ähnlich sind, denn der Einbau von WK2-Fenstern im Ytong ist wohl nicht zertifiziert. Egal, wir brauchen keinen Papierschriebs, sondern es gilt: Dein Haus muss nur etwas mehr geschützt sein als das des Nachbarn! ;-)
Am Ende des Gesprächs haben wir dann die Gesamtkostenaufstellung und einen riesen Batzen Papier bekommen. Alles muss man natürlich unterschreiben. Und nach etwas über 4 1/2 Stunden war das Planungsgespräch vorbei. Am Wochenende und in aller Ruhe haben wir uns alles noch einmal komplett durchgelesen, was wir unterschrieben haben. Der Architekt meinte zu uns, dass wenn wirklich irgendetwas falsch sein sollte, wir ihm das mitteilen können. Noch könne es geändert werden. Denn eigentlich beginnt nach dem Planungsgespräch die Planungsphase von HvH und jegliche Änderung des Hauses kostet ab da an einen Haufen Geld. Soweit wir das beurteilen können, haben wir allerdings keine Planungsfehler gefunden.
Kurzfassung: Alles rund ums Hausinnere wurde geplant und besprochen.
Langfassung: Gleich nach dem Wochenende am Montag hatten wir dann unser Bemusterungsgespräch, welches mit 2 Stunden Dauer angesetzt war. Da geht es um alles, was im Haus verbaut ist. Eigentlich waren wir sehr gut vorbereitet und wussten genau was wir wollten, aber dann musste leider das Bad noch einmal umgestaltet werden. Die Innenarchitektin kannte im Gegensatz zu uns natürlich alle Mindestabstandsmaße, die zwischen den Sanitärobjekten im Bad eingehalten werden müssen. Somit ist dann leider unsere Vorwandinstallation beim Waschbecken weggefallen und das Waschbecken sowie die Toilette mussten noch versetzt werden. Andernfalls hätten wir nämlich nur eine "kleine" 170x75cm Standardbadewanne bekommen statt der von uns gewünschten 180x80cm.
Nachdem das dann alles geklärt war, haben wir uns die Waschbecken und Toiletten ausgesucht. Auch hier galt wieder: grüner Punkt ist Standard und roter Punkt kostet extra. Wir haben uns für den Standard entschieden, da dieser uns optisch am meisten zusagte. Dann war uns die bodengleiche 1m x 1m große Dusche wichtig, welche später in einer Nische ihren Platz finden wird (d.h. drei Wände umgeben die Dusche und wir brauchen nur noch eine Glastür als Front). Die Fliesen für Bad und Gäste-WC sowie die von uns zusätzlich im Vetrag aufgenommenen Bodenfliesen in Küche, Diele und HAR müssen wir uns extern bei Keramundo aussuchen und dann HvH mitteilen. Alle Fliesen, die es dort gibt, verbaut HvH. 25€/m² sind im Hauspreis inbegriffen und alles, was mehr kostet, wird später in Rechnung gestellt. Andersherum werden preiswertere Fliesen zu unseren Gunsten verrechnet.
Die Auswahl der Innentüren, Garnituren und Fensterbänke ging anschließend sehr schnell, denn die hatten wir vorher schon alle bemustert und ausgewählt. Letztendlich wurde noch alles protokolliert. Es hat tatsächlich zwei Stunden gedauert, ehe wir fertig waren. Das Umplanen des Bades hat eben doch einiges an Zeit gekostet. Aber nun sind wir durch.
Themen der nächsten Einträge:
vorweg: Wir haben die Kommentarfunktion angepasst, sodass nun jeder kommentieren kann. Man muss sich also nicht mehr bei Google etc. anmelden. ;-)
Im letzten Beitrag hatten wir ganz am Ende kurz das Planungsgespräch und die Bemusterung angesprochen. Beides fand bei uns Ende Februar statt. Ein bisschen Anspannung herrschte ja schon, v.a. wenn man in Bautagebüchern von einer durchschnittlichen Dauer von 6 bis 8 Stunden liest. Teilweise sogar bis zu 12 Stunden... und das mit zwei Kindern!? Da wird einem schon Bange. Doch wie es der Zufall so will, liegt unser "Kompetenzcentrum" kaum 9km von unserer Haustür entfernt, sodass wir schon vorher mal vorbei schauen und uns einen Eindruck verschaffen konnten. Die Räume waren erstaunlich klein, so gefühlte 100m². Gerechnet hatten wir mit Räumlichkeiten von der Größe eines Supermarktes. ;-) Aber egal, alles Nötige war da.
Am 20. und 23.02.2015 war es dann endlich soweit, wir hatten unsere beiden Termine. Unsere beiden? Ja, denn aufgrund der Nähe zum Kompetenzcentrum in Hennigsdorf haben wir zwei Termine bekommen, was unserer Meinung nach auch sehr viel angenehmer war. Denn nach dem Planungsgespräch mit dem Architekten glüht einem schon ganz schön der Kopf. Und da unser Baubaby ja auch mit dabei war, wären beide Gespräche an einem Tag einfach schlichtweg zu lang gewesen. So war es eh schon anstrengend genug, da ausgerechnet an den beiden Tagen Baubabys Rhythmus überhaupt nicht hinhaute und es der Meinung war ohne Vormittagsschläfchen die Sache durchzuziehen.
So, und nun viel Spaß beim Lesen - es folgt einiges an Text!
Tag 1: Das Planungsgespräch mit dem Architekten
Kurzfassung: Alles rund um Grundstück, Grundriss und Hausäußeres wurde besprochen und geplant.
Langfassung: Wie läuft so ein Planungsgespräch eigentlich ab? Bei HvH ist es so, dass man ungefähr zwei Wochen vor dem Gespräch seinen Wunschgrundriss per Post nach Hause geschickt bekommt. Diesen soll man dann genau prüfen und wenn gravierende Unterschiede festgestellt werden oder einem der Grundriss überhaupt nicht mehr gefällt, muss man sich vor dem Planungsgespräch bei HvH melden und er wird angepasst. Man sollte sich den gezeichneten Grundriss in der Tat sehr genau anschauen. Bei uns war maßtechnisch zwar eigentlich alles so wie wir es vorher auch HvH mitgeteilt haben, aber einiges hat der Zeichner doch nach seinen Vorstellungen geändert. Und diese Änderungen hätten uns ganz schön in die Bredouille gebracht, denn wir haben unseren Grundriss teilweise nach unserer Einrichtung und Logik geplant. Der Zeichner des Grundrisses hat beispielsweise auf einmal eine Tür mittig gesetzt - genau dort, wo später ein Schrank stehen sollte. Genauso sollte man idealerweise schon vorher in etwa wissen, wo denn vielleicht später mal ein Bett stehen soll. Denn wenn sich die Lüftungsauslässe der Lüftungsanlage genau über dem Bett befinden, ist das auch nicht so toll. Auch wenn die Anlagen sehr geräuscharm sein sollen, aber ausprobieren wollen wir es nicht. Erst recht nicht bei einem Hochbett, wie wir es bei den Kindern geplant haben. Na gut, nun muss man ja nicht jedes kleine Detail schon vorher wissen und planen. Eine gewisse Flexibilität sollte man sich bewahren. Aber man plant so ein Haus ja hoffentlich nur einmal und dann will man sich später ungern ärgern, weil man vermeidbar falsch geplant hat.
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| Munter wird im Grundriss rumgekritzelt und optimiert. |
Wir mussten dann beim Architekten noch weitere Dinge wie z.B. die spätere Lage und Höhe des Hauses, die Abwasserleitungen und Zuleitungen zum Haus festlegen. Dann wurde noch einmal der komplette Grundriss durchgesprochen, z.B. Lage, Höhe und Breite jedes einzelnen Fensters, ob mit oder ohne Rollladen und wenn ja, ob mit Gurt oder Automatik. Auch die Lage und Breite der Türen, Lüftungsauslässe, Schornsteinreinigungsklappen, Einschubtreppe (ist auch ganz wichtig, denn wenn man später eine richtige Treppe einbauen möchte und auf einmal ein Dachbalken im Weg ist, wäre das sehr, sehr schlecht) und die Position der Wärmepumpe mussten festgelegt werden. Das Außengerät der Luft-Wasser-Wärmepumpe muss übrigens mindestens 10 Meter von Nachbarhäusern entfernt stehen.
Nachdem der Grundriss soweit besprochen war, ging es um die Außenansicht des Hauses. Wir mussten uns die Dachziegel aussuchen, den Klinker, die Fensterfarbe, die Haustür, Rollladenfarbe sowie die Farbe des Dachüberstandes. Natürlich könnt Ihr euch denken, dass nicht alles, was man sich aussuchen kann, auch denselben Preis hat. HvH hat das so gemacht, dass alles, was im Standardpreis mit drinnen ist, einen grünen Punkt hat und alles, was Extrakosten verursacht, einen roten Punkt. Wenn man etwas mit einem roten Punkt auswählt, werden einem sofort die Zusatzkosten gezeigt und später in Rechnung gestellt. Sollte man sogar etwas aus dem Vertrag rausnehmen lassen oder etwas zu den eigenen Gunsten geändert werden, erfolgt natürlich sofort eine Gutschrift. Zwischendurch gab es kleine Pausen, Mittagsschlaf im Kinderwagen in den Büroräumen für das Baubaby und belegte Brötchen für uns.
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| Pssst, hier ein 'sneak preview', wie unser Klinker aussehen wird. Die Dachziegel werden schwarz (offiziell "anthrazit"). |
Zum Schluss durften wir uns noch entscheiden, ob denn unsere Rollläden aus Kunststoff oder Aluminium sein sollen (wir haben Alu gewählt) und uns wurde noch mitgeteilt, was denn unsere Fenster in WK2-Qualität kosten würden. Das war ein Punkt, wo wir mit unserem Architekten einen kleinen Disput hatten. Man merkte, wie die Stimmung von einer Minute zur nächsten leicht kippte. Der Architekt war der Meinung, dass WK2-Fenster unnötig seien und er in seinen ganzen Planungsgesprächen vielleicht 2-3 Bauherren hatte, die WK2-Fenster haben wollten. Aber solche Fenster wollten wir mindestens haben, denn wenn bei uns später jemand probieren sollte einzubrechen, dann wollen wir es demjenigen wenigsten so schwer wie möglich machen. Und nachdem wir unseren Telefonjoker benutzt haben (Danke nochmal an den Bauherrenpapa, der uns sehr ans Herz gelegt hat darauf zu bestehen!), stand die Sache dann auch fest. Immerhin hat uns aber der Architekt noch darüber aufgeklärt, dass die Fenster später nur WK2-ähnlich sind, denn der Einbau von WK2-Fenstern im Ytong ist wohl nicht zertifiziert. Egal, wir brauchen keinen Papierschriebs, sondern es gilt: Dein Haus muss nur etwas mehr geschützt sein als das des Nachbarn! ;-)
Am Ende des Gesprächs haben wir dann die Gesamtkostenaufstellung und einen riesen Batzen Papier bekommen. Alles muss man natürlich unterschreiben. Und nach etwas über 4 1/2 Stunden war das Planungsgespräch vorbei. Am Wochenende und in aller Ruhe haben wir uns alles noch einmal komplett durchgelesen, was wir unterschrieben haben. Der Architekt meinte zu uns, dass wenn wirklich irgendetwas falsch sein sollte, wir ihm das mitteilen können. Noch könne es geändert werden. Denn eigentlich beginnt nach dem Planungsgespräch die Planungsphase von HvH und jegliche Änderung des Hauses kostet ab da an einen Haufen Geld. Soweit wir das beurteilen können, haben wir allerdings keine Planungsfehler gefunden.
Tag 2: Das Bemusterungsgespräch mit der Innenarchitektin
Kurzfassung: Alles rund ums Hausinnere wurde geplant und besprochen.
Langfassung: Gleich nach dem Wochenende am Montag hatten wir dann unser Bemusterungsgespräch, welches mit 2 Stunden Dauer angesetzt war. Da geht es um alles, was im Haus verbaut ist. Eigentlich waren wir sehr gut vorbereitet und wussten genau was wir wollten, aber dann musste leider das Bad noch einmal umgestaltet werden. Die Innenarchitektin kannte im Gegensatz zu uns natürlich alle Mindestabstandsmaße, die zwischen den Sanitärobjekten im Bad eingehalten werden müssen. Somit ist dann leider unsere Vorwandinstallation beim Waschbecken weggefallen und das Waschbecken sowie die Toilette mussten noch versetzt werden. Andernfalls hätten wir nämlich nur eine "kleine" 170x75cm Standardbadewanne bekommen statt der von uns gewünschten 180x80cm.
Nachdem das dann alles geklärt war, haben wir uns die Waschbecken und Toiletten ausgesucht. Auch hier galt wieder: grüner Punkt ist Standard und roter Punkt kostet extra. Wir haben uns für den Standard entschieden, da dieser uns optisch am meisten zusagte. Dann war uns die bodengleiche 1m x 1m große Dusche wichtig, welche später in einer Nische ihren Platz finden wird (d.h. drei Wände umgeben die Dusche und wir brauchen nur noch eine Glastür als Front). Die Fliesen für Bad und Gäste-WC sowie die von uns zusätzlich im Vetrag aufgenommenen Bodenfliesen in Küche, Diele und HAR müssen wir uns extern bei Keramundo aussuchen und dann HvH mitteilen. Alle Fliesen, die es dort gibt, verbaut HvH. 25€/m² sind im Hauspreis inbegriffen und alles, was mehr kostet, wird später in Rechnung gestellt. Andersherum werden preiswertere Fliesen zu unseren Gunsten verrechnet.
Die Auswahl der Innentüren, Garnituren und Fensterbänke ging anschließend sehr schnell, denn die hatten wir vorher schon alle bemustert und ausgewählt. Letztendlich wurde noch alles protokolliert. Es hat tatsächlich zwei Stunden gedauert, ehe wir fertig waren. Das Umplanen des Bades hat eben doch einiges an Zeit gekostet. Aber nun sind wir durch.
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| Beispiel für Standard-Fensterbrettdesigns, aus denen man ohne Aufpreis auswählen kann. |
Themen der nächsten Einträge:
- Die Grundstücksbereinigung geht weiter.
- Wir suchen uns Fliesen aus. Oder: Was haben unsere Badfliesen mit Leibniz Butterkeksen zu tun?
- Warten auf den Bauantrag!
27. Februar 2015
Nebenkosten und Nebenposten
Liebe Leserschaft!
Nachdrei viereinhalb* unendlich langatmigen Wochen voller viraler und bakterieller Infekte (aber glücklicherweise ohne Masern) gibt's endlich wieder etwas von uns zu hören/lesen. Heutiges Thema sind anfallende Nebenkosten und Nebenposten (= bauvorbereitende Maßnahmen, damit der Bauantrag gestellt werden kann (wenn man denn einen benötigt)). Grund für unseren Eintrag sind die mitunter verblüfften und erschrockenen Bauherren, von denen wir in diversen Bautagebüchern in regelmäßigen Abständen lesen. Einige scheinen sich nicht unbedingt im Klaren zu sein, dass ein "schlüsselfertiger" Preis nicht unbedingt alles mit einschließt.
* Wir sitzen bereits eine gefühlte halbe Ewigkeit an diesem Post - ist einfach viel los bei uns im Moment!
Selbst beim schlüsselfertigen Bauen sind meist keine Baunebenkosten inbegriffen. Unserer Erfahrung nach muss man bei diesem Thema die Baufirmen etwas triezen, um konkrete Angaben zu erhalten. Ansonsten kann es schnell passieren, dass man im Dunkeln gelassen wird und später das böse Erwachen kommt. Im Folgenden mal eine Liste von möglichen Baunebenkosten:
In der Summe kommen schnell Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich zusammen, welche ggf. für die Baufinanzierung eine Rolle spielen. Es sei denn, man kann das durch Eigenkapital wuppen, dann braucht man die Bank natürlich an dieser Stelle nicht. ;-)
Vor dem eigentlichen Baustart gibt es viel zu erledigen, was teilweise aus obiger Liste ersichtlich ist. Für diese Schritte sollte man genügend Zeit einkalkulieren bzw. zügig der Baufirma zuarbeiten, damit es schnell voran geht. Denn nicht immer ist die Baufirma Schuld, wenn es zu zeitlichen Verzögerungen kommt. Man sollte beispielsweise bedenken, dass Termine nicht immer kurzfristig gemacht können. Auch das Anfordern bzw. der Versand wichtiger Unterlagen (z.B. amtlicher Lageplan) geschieht nicht innerhalb eines Tages. Zu diesen Posten gehören unter anderem:
Immerhin mussten wir keine Kampfmittelfreiheitsbescheinigung besorgen, was an sich gar nicht mal so selbstverständlich ist - siehe Oranienburg, welches nur wenige Autominuten von unserem Grundstück entfernt liegt und desöfteren wegen Bombenfunden evakuiert werden muss!
Potentielle Bauherren sollten bedenken, dass einige Nebenposten zu Folgekosten führen können. In unserem Fall hat beispielsweise das Bodengutachten ein ab 1,20m beginnendes Grundwasser ergeben. Ein derart hohes Grundwasser macht eine verlängerte Frostschürze nötig. Die Mehrkosten belaufen sich auf fast Tausend Euro. Da müssen wir nun einfach in den sauren Apfel beißen und das Geld locker machen, denn ohne Frostschürze kein Haus! Da kann auch unsere Hausbaufirma nix dran ändern.
Auch die Bemusterung kann zur Kostensteigerung führen. Das beginnt bei einer größeren Badewanne (Standard sind 1,70m x 0,75m) und endet bei den verschiedensten Dachziegeln. Näheres folgt im Eintrag, welcher Planungsgespräch und Bemusterung abhandelt. Die hatten wir nämlich letzte Woche!
Bis dahin - und es wird definitiv nicht wieder viereinhalb Wochen dauern (Versprochen!) - habt eine schöne Vorfrühlingszeit!
Nach
* Wir sitzen bereits eine gefühlte halbe Ewigkeit an diesem Post - ist einfach viel los bei uns im Moment!
Nebenkosten - finanzielles Dies&Das
Selbst beim schlüsselfertigen Bauen sind meist keine Baunebenkosten inbegriffen. Unserer Erfahrung nach muss man bei diesem Thema die Baufirmen etwas triezen, um konkrete Angaben zu erhalten. Ansonsten kann es schnell passieren, dass man im Dunkeln gelassen wird und später das böse Erwachen kommt. Im Folgenden mal eine Liste von möglichen Baunebenkosten:
- Notarkosten (Eintragung der Grundschuld bei Kreditbeantragung)
- Grunderwerbssteuer
- ggf. Baumfällungen bzw. Grundstücksbereinigung
- Gebühren für Ämter, Prüfstatiker und Bodengutachten
- Vermessungskosten
- Erschließungskosten für Abwasser, Wasser, Strom, Telefon
- Kosten für Wasser und Strom für die Baustelle
- Bauschuttentsorgung
- Gründungsauffüllung (d.h. Bodenausgleich)
- ggf. Kosten für den Innenausbau (in unserem Fall bedeutet "schlüsselfertig" beispielsweise, dass wir uns trotzdem noch um Bodenbeläge und die Wände kümmern müssen)
- ggf. neue Möbel
- Außenanlagen (z.B. Zaun, Pflastern)
In der Summe kommen schnell Kosten im mittleren fünfstelligen Bereich zusammen, welche ggf. für die Baufinanzierung eine Rolle spielen. Es sei denn, man kann das durch Eigenkapital wuppen, dann braucht man die Bank natürlich an dieser Stelle nicht. ;-)
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| Nicht für Lau: Probebohrung im Zuge der Erstellung des Bodengutachtens. |
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| Schönster märkischer Boden! So sieht eine Bodenprobe also aus. |
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| Die Vermessung der Welt. Oder zumindest eines winzigen Teils davon. |
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| Messpunkt |
Nebenposten - zeitliches Dies&Das
Vor dem eigentlichen Baustart gibt es viel zu erledigen, was teilweise aus obiger Liste ersichtlich ist. Für diese Schritte sollte man genügend Zeit einkalkulieren bzw. zügig der Baufirma zuarbeiten, damit es schnell voran geht. Denn nicht immer ist die Baufirma Schuld, wenn es zu zeitlichen Verzögerungen kommt. Man sollte beispielsweise bedenken, dass Termine nicht immer kurzfristig gemacht können. Auch das Anfordern bzw. der Versand wichtiger Unterlagen (z.B. amtlicher Lageplan) geschieht nicht innerhalb eines Tages. Zu diesen Posten gehören unter anderem:
- Grundrissskizze entwerfen (gemeinsam mit der Baufirma)
- Erstellung eines Bodengutachtens
- Vermessung des Grundstücks und Erstellung eines amtlichen Lageplans
- der Baufirma den Bebauungs- und Kanaltiefenplan zur Verfügung stellen
- Bergbauliche Stellungnahme
- Planungsgespräch mit dem Architekten sowie Bemusterung (= Auswahl von Türen und was es sonst noch so gibt)
Immerhin mussten wir keine Kampfmittelfreiheitsbescheinigung besorgen, was an sich gar nicht mal so selbstverständlich ist - siehe Oranienburg, welches nur wenige Autominuten von unserem Grundstück entfernt liegt und desöfteren wegen Bombenfunden evakuiert werden muss!
Potentielle Bauherren sollten bedenken, dass einige Nebenposten zu Folgekosten führen können. In unserem Fall hat beispielsweise das Bodengutachten ein ab 1,20m beginnendes Grundwasser ergeben. Ein derart hohes Grundwasser macht eine verlängerte Frostschürze nötig. Die Mehrkosten belaufen sich auf fast Tausend Euro. Da müssen wir nun einfach in den sauren Apfel beißen und das Geld locker machen, denn ohne Frostschürze kein Haus! Da kann auch unsere Hausbaufirma nix dran ändern.
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| Grundwasser bei 1,20m |
Auch die Bemusterung kann zur Kostensteigerung führen. Das beginnt bei einer größeren Badewanne (Standard sind 1,70m x 0,75m) und endet bei den verschiedensten Dachziegeln. Näheres folgt im Eintrag, welcher Planungsgespräch und Bemusterung abhandelt. Die hatten wir nämlich letzte Woche!
Bis dahin - und es wird definitiv nicht wieder viereinhalb Wochen dauern (Versprochen!) - habt eine schöne Vorfrühlingszeit!
28. Januar 2015
von Altem und Neuem
Liebe Leute!
Manchmal muss man sich von alten Dingen trennen, um Platz für Neues zu schaffen.
Ein bisschen Entrümpelung tut dabei in allen Bereichen gut, sei es seelischer Ballast oder Unrat, der sich in manchen Schränken stapelt. Auch unser Garten musste erst einmal gründlich entrümpelt werden, nachdem wir ihn gekauft hatten. Zugewuchert von Unkraut und ohne jede Pflege während der letzten Jahre hatten wir nämlich keinen wie von uns gewünschten naturnahen Garten, sondern nur noch Natur. ;-) Mit tatkräftiger familiärer Unterstützung wurde unser Garten recht schnell ansehnlich.
Im Zuge unseres Bauvorhabens kam aber recht schnell die Erkenntnis, dass man sich manchmal auch von unballastmäßigen, sehr liebgewonnenen Dingen trennen muss. In unserem Fall betrifft dies eine Menge Bepflanzung im vorderen Drittel des Grundstücks, insbesondere aber unsere prima Kletterkirsche!
Anfangs versuchten wir noch halb im Scherz, unser Haus passend zur Kirsche zu planen. Wohl wissend, dass das sowas von aussichtslos ist. Selbst ein L-förmiges Haus oder gar ein Atrium um den Baum herum hätten nichts gebracht, zudem wären diese Überlegungen reichlich unpraktikabel gewesen. ;-) So entschieden wir: Der Baum muss weg! Vor allem für die baumliebende Bau(m)herrin eine Herausforderung, denn der Kirschbaum wäre ein echtes Prunkstück in einem naturnahen Garten! Ziemlich schnell ging es anschließend mit der Planung der Baumfällung. Da wir uns gerade außerhalb der Vegetationsperiode (ca. März bis Oktober) befinden, passte der Zeitpunkt jetzt im Winter ganz gut. Am 27. Januar um 8Uhr war es dann soweit:
Die GaLaBau-Firma war flink und so ging es schnell voran:
Die beiden Fachleute bestätigten im Übrigen unsere Befürchtung, und zwar dass die Kirsche ohnehin bald hätte gefällt werden müssen. Nach einem großen Beschnitt (laut Rechnung angeblich nur 30% Kroneneinkürzung) im Juli 2008 durch eine andere Firma (damals noch durch den Vorbesitzer veranlasst), erholte sich der Baum nämlich nicht mehr vollständig. Entsprechend "interessant" sah er ja dann auch aus, wie folgendes Bild noch einmal schön veranschaulicht:
In der Nachbarschaft sorgte er immer wieder für Staunen, viele Spaziergänger blieben stehen. Einzig unsere Nachbarin, eine ansonsten nette Dame, fand die Kirsche leider überaus hässlich und ließ zwischen den Zeilen heraushören, dass man einen solchen Baum doch lieber bald mal fällen sollte. Aber gut, zurück zum Thema: Leider war die Kirsche krank und litt unter Braunfäule, die sich nach und nach im ganzen Baum ausgebreitet hätte. Früher oder später wäre der gesamte Baum einfach umgefallen, denn Braunfäule macht das Holz morsch.
Bei der Fällung kam sogar ein Vogelnest zum Vorschein! Für Tiere ist so ein Baum eh ein großes Glück. Selbst die Männer der GaLaBau-Firma gerieten ins Schwärmen und meinten, dass man so einen Baum nur noch selten vorfindet und dass es echt schade sei, diese Kirsche fällen zu müssen. Manche Äste waren übrigens schon richtig morsch und teils innen sogar hohl. Das Gute daran ist, dass die Bauherrin schon lange für ihre Meerschweinchen auf der Suche nach solch einem natürlichen Tunnel ist. So kommt ein Teil der Kirsche noch einem neuen Zweck zugute.
Und so sieht's jetzt aus:
Die Wurzel wird an einem extra Termin per Bagger entfernt. Bilder wird's davon mit Sicherheit geben! Solche eher nicht mehr... :
... aber so ist das eben: Manchmal muss man sich von alten Dingen trennen, um Platz für Neues zu schaffen.
Viele Grüße, insbesondere von der Bauherrin! Ohne ihre Öko- und Baumliebhab-Ader hätte es in einem Baublog wohl kaum so einen langen Eintrag über einen abgesägten Baum gegeben. ;-)
Manchmal muss man sich von alten Dingen trennen, um Platz für Neues zu schaffen.
Ein bisschen Entrümpelung tut dabei in allen Bereichen gut, sei es seelischer Ballast oder Unrat, der sich in manchen Schränken stapelt. Auch unser Garten musste erst einmal gründlich entrümpelt werden, nachdem wir ihn gekauft hatten. Zugewuchert von Unkraut und ohne jede Pflege während der letzten Jahre hatten wir nämlich keinen wie von uns gewünschten naturnahen Garten, sondern nur noch Natur. ;-) Mit tatkräftiger familiärer Unterstützung wurde unser Garten recht schnell ansehnlich.
Im Zuge unseres Bauvorhabens kam aber recht schnell die Erkenntnis, dass man sich manchmal auch von unballastmäßigen, sehr liebgewonnenen Dingen trennen muss. In unserem Fall betrifft dies eine Menge Bepflanzung im vorderen Drittel des Grundstücks, insbesondere aber unsere prima Kletterkirsche!
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| Umarme doch mal einen Baum, das tut nicht nur gestressten Managern gut! |
Anfangs versuchten wir noch halb im Scherz, unser Haus passend zur Kirsche zu planen. Wohl wissend, dass das sowas von aussichtslos ist. Selbst ein L-förmiges Haus oder gar ein Atrium um den Baum herum hätten nichts gebracht, zudem wären diese Überlegungen reichlich unpraktikabel gewesen. ;-) So entschieden wir: Der Baum muss weg! Vor allem für die baumliebende Bau(m)herrin eine Herausforderung, denn der Kirschbaum wäre ein echtes Prunkstück in einem naturnahen Garten! Ziemlich schnell ging es anschließend mit der Planung der Baumfällung. Da wir uns gerade außerhalb der Vegetationsperiode (ca. März bis Oktober) befinden, passte der Zeitpunkt jetzt im Winter ganz gut. Am 27. Januar um 8Uhr war es dann soweit:
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| Der erste Ast ist ab! |
Die GaLaBau-Firma war flink und so ging es schnell voran:
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| Die Alternative zum Stressabbau via Baumumarmung: Baumfällung! |
Die beiden Fachleute bestätigten im Übrigen unsere Befürchtung, und zwar dass die Kirsche ohnehin bald hätte gefällt werden müssen. Nach einem großen Beschnitt (laut Rechnung angeblich nur 30% Kroneneinkürzung) im Juli 2008 durch eine andere Firma (damals noch durch den Vorbesitzer veranlasst), erholte sich der Baum nämlich nicht mehr vollständig. Entsprechend "interessant" sah er ja dann auch aus, wie folgendes Bild noch einmal schön veranschaulicht:
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| Netter Augustmorgen im Jahre 2013. |
In der Nachbarschaft sorgte er immer wieder für Staunen, viele Spaziergänger blieben stehen. Einzig unsere Nachbarin, eine ansonsten nette Dame, fand die Kirsche leider überaus hässlich und ließ zwischen den Zeilen heraushören, dass man einen solchen Baum doch lieber bald mal fällen sollte. Aber gut, zurück zum Thema: Leider war die Kirsche krank und litt unter Braunfäule, die sich nach und nach im ganzen Baum ausgebreitet hätte. Früher oder später wäre der gesamte Baum einfach umgefallen, denn Braunfäule macht das Holz morsch.
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| Rot eingekringelt, weil's sonst wohl nur der Profi sieht: beginnende Braunfäule. |
Bei der Fällung kam sogar ein Vogelnest zum Vorschein! Für Tiere ist so ein Baum eh ein großes Glück. Selbst die Männer der GaLaBau-Firma gerieten ins Schwärmen und meinten, dass man so einen Baum nur noch selten vorfindet und dass es echt schade sei, diese Kirsche fällen zu müssen. Manche Äste waren übrigens schon richtig morsch und teils innen sogar hohl. Das Gute daran ist, dass die Bauherrin schon lange für ihre Meerschweinchen auf der Suche nach solch einem natürlichen Tunnel ist. So kommt ein Teil der Kirsche noch einem neuen Zweck zugute.
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| Links unten: Vogelnest. Rechts oben: künftiger Meerschweinchentunnel. |
Und so sieht's jetzt aus:
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| Das Holz wird gespalten, getrocknet und später als Kaminholz benutzt. |
Die Wurzel wird an einem extra Termin per Bagger entfernt. Bilder wird's davon mit Sicherheit geben! Solche eher nicht mehr... :
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| Baum als Hilfsmittel, um sich wieder wie ein Kind zu fühlen. |
... aber so ist das eben: Manchmal muss man sich von alten Dingen trennen, um Platz für Neues zu schaffen.
Viele Grüße, insbesondere von der Bauherrin! Ohne ihre Öko- und Baumliebhab-Ader hätte es in einem Baublog wohl kaum so einen langen Eintrag über einen abgesägten Baum gegeben. ;-)
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